CASTELLO DI MIRAMARE - MUSEO STORICO

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Die Geschichte - Das Schlößchen

Gleichzeitig mit den Bauarbeiten des Schlosses ließ Erzherzog Maximilian ein Schößchen im Park bauen, auch "Gartenhaus" genannt.

Dieses kleine Gebäude wurde unregelmäßig von Maximilian und Charlotte zwischen 1858 und 1860 bewohnt. Von hier aus kann man eine bemerkenswerte Aussicht genießen wie z.B. der kleine Hafen von Grignano oder die Parterre Zone die ganz mit Bäumen und Springbrunnen dekoriert ist.

Das Erscheinungsbild des Parkchalets hat für diese Zeit typische Architekturmerkmale: Zinnen, Türmchen und Dekorationselemente verzieren die Fassade. Das Schlösschen erinnert uns an die erste Residenz die Maximilian hier gemietet (1852) hatte: die Lazarovich Villa. Aus dieser Villa hatte der Erzherzog die ganze Innenausstattung in das neue Schlösschen gebracht und die wir noch heute im ersten Stock bewundern können.

Das tragische Schicksal von Charlotte und Maximilian blieb leider dem kleinen Schlösschen nicht erspart: hier nämlich lebte, nach ihrer Rückkehr aus Mexiko und am Anfangs ihrer schlimmen Krankheit, Charlotte von 1866 bis 1867.

1930 Miramare wurde die Residenz von den Savoyen und das Schlösschen wurde ein öffentliches Museum. Hier konnte man den Rest von Amedeo d’Aostas  Inneneinrichtung bewundern die im Schloss nicht ausgestellt war.

Heute befindet sich in dem Schlösschen der Hauptsitz vom: “Geschützten Meeresgebiet von Miramare im Golf von Triest“.